Jahresmotto 2026 : Meine Seele darf still werden
- Monika Hofmann
- vor 4 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Manchmal ist das Mutigste, was ich gerade tun kann, nicht weiterzumachen.
Sondern anzuhalten.

„Meine Seele darf still werden“
das ist kein Resignieren.
Das ist Vertrauen.
Denn Stillwerden heißt nicht, dass ich aufgebe.
Es heißt, dass ich aufhöre, alles selbst tragen zu wollen.
„Sei stille dem Herrn und warte auf ihn.“(Psalm 37,7)
Gott fordert mich nie auf stärker zu werden.
Er lädt mich ein näher zu kommen.
Unsere Welt ist oberflächlich und schnell.
Gott wirkt in der Tiefe.
Stillwerden ist der Ort,
an dem mein Herz wieder hört,
was der Lärm übertönt hat.
Jesus sagt nicht: Reiß dich zusammen.
Er sagt:
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben.““(Matthäus 11,28)
Nicht irgendwann.
Jetzt.
Wir denken oft, Gott brauche unsere Kraft.
Aber die Bibel sagt etwas anderes:
„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“(2. Korinther 12,9)
Wenn meine Seele still wird,
muss Gott nicht lauter werden –
er war schon da.
Meine Seele darf still werden.
ist meine Entscheidung gegen inneren Druck
und für Vertrauen.
Nicht alles klären.
Nicht alles verstehen.
Aber bleiben.
„In der Ruhe liegt eure Stärke.“ (Jesaja 30,15)
Jesus,
ich höre auf zu kämpfen.
Ich komme zu dir.
Lehre meine Seele, still zu werden.
Du bist genug.
Amen.




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